Augustinus-Novene 2007
Ritawerk Deutschland
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1.Tag: Sonntag, 19. August


Thema der Novene: "Eucharistie"

"Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid"
- Leib Christi   (vgl. Aug., Sermo 272)

Einführung in die Novene:
Papst Johannes Paul II rief im Okt. 2004 ( 7 Mon. vor seinem Tod) das Jahr der Eucharistie aus. Im apostolischen Schreiben "Mane Nobiscum Domine" lädt der Papst ein, das Sakrament der Eucharistie in besonderer Weise zu betrachten, zu preisen und anzubeten.
In unserer 9-tägigen Novene zum Hl. Augustinus wollen wir dieser Einladung betrachtend und betend folgen.
Papst Johannes Paul hat es so schön ausgedrückt:
"Begeben wir uns in die Schule der Heiligen, der großen Verkünder der wahren eucharistischen Frömmigkeit".
Unser Ordensvater Augustinus gehört ganz sicher dazu, denn er hat in vielen tiefsinnigen Texten über die Eucharistie gepredigt und geschrieben.

1.
Tag
Gebet:

"Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere."
Amen.   
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)
 
   

  Text: Unser täglich Brot
"Die Eucharistie ist unser täglich Brot. Seine Kraft ist in Ewigkeit: Wir werden aufgenommen in seinen Leib, werden seine Glieder und sind so das, was wir empfangen" (Augustinus)

Stille:

Zeit und Raum zur Betrachtung des Augustinus-Textes

Impuls:

Ohne Nahrung können wir nicht leben. Hunger und Durst verlangen nach Sättigung jeden Tag neu.
Ohne Gott sind wir nicht lebensfähig. Die Seele sucht Ihn, den lebendigen Gott.
Die Sehnsucht, der Hunger der Seele, will ganz mit Gott eins sein, ihn lieben, ergreifen, halten.
Und Gott hat in und durch Christus dieses Verlangen in den Gestalten von Wein und Brot gestillt.
Gibt es ein tieferes, existenzielleres Zeichen, als dass wir Christus, Gottes Sohn, uns einverleiben dürfen?
Geheimnis des Glaubens

  Stille: Zeit und Raum zur Betrachtung
Fürbitte:

Wir bitten für alle Christen, welche sich vom Sakrament der hl. Eucharistie
entfremdet haben, dass sie dieses als Seelenspeisung wieder neu entdecken
und wir alle in das göttliche Mysterium vom hl. Geist tiefer eingeführt werden.

Schlussgebet:

Gott Vater,
Schöpfer jeden Augenblicks.
Gott Sohn,
Weg und innerer Meister.
Gott Geist,

Trösterin und Quelle der Liebe und Weisheit.
Heiliger, dreifaltiger Gott,
wir loben und preisen dich.
Amen.

         
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