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3.
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Tag "Bienen"
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Benötigtes Material:
- Rita-Rosenkranz
- Gotteslob
(GL)
- Honig
s.a.:
- Rita-Rosenkranz
- Rita-Lieder
- Rita-Novene
(weitere)
-
Ritas
Leben |
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1.
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Eröffnung
u.
Gebetsbitte:
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Im Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
"Herr, du hast Worte zum Leben, Worte wie Brücken zu Ufern
des Lichts."
Guter
Gott, ich bitte dich, lass mich durch diese Novene näher zu dir
finden. Hilf mir, die Spuren deiner Gegenwart im Leben und am Beispiel
der heiligen Rita zu entdecken - und so auch in meinem Leben wahrzunehmen.
Lass
mein Gebet zum Segen werden für alle, die mir am Herzen liegen.
Amen.
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2.
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Legende:
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Es gibt
verschiedene Versionen der Bienen-Legende.
Eine Legende (die ausführlichste) erzählt:
Die Eltern pflegten die Kleine in einem Strohkörbchen mit aufs
Feld zu nehmen nd an einen schattigen Platz zu stellen, wo die Mutter
sie während der Arbeit im Auge behalten konnte. Eines Tages verletzte
sich einer der Baueren die Hand mit einer Sichel. Der Schnitt blutete
stark, und der Mann wollte eilends ins Dorf laufen, um sich verbinden
zu lassen. Als er an dem Körbchen mit dem Kind vorbeikam, erstarrte
er vor Schreck: ein dichter Bienenschwarm umschwirrte die Kleine,
die leise Laute des Entzückens von sich gab. Man hatte schon
gehört, dass Kinder an Bienenstichen gestorben waren! Der Mann
vergaß seine Verletzung und versuchte, mit der blutenden Hand
den Schwarm zu vertreiben. Das half zwar nichts,- aber die Hand war
plötzlich vollständig geheilt.
Auf den erstaunten Ausruf des Mannes eilten die Eltern der Kleinen
herbei. Auch sie erschraken, aber der Vater erkannte bald, dass die
Bienen, die sein Kind umschwirrten, nicht den gewöhnlichen Insekten
dieser Art glichen. Sie waren weiß, hatten anscheinend keinen
Stachel und keine Fühler. Erstaunt und erschüttert standen
die Eltern da und starrten auf das ungewöhnliche Geschehen.
(aus:Hl.Rita von Cascia, Hilde Firtel)
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3.
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Erklärung: |
Das
bekannte Bienenabenteuer der heiligen Rita ist ebenfalls mit geschichtlichen
Dokumenten zu belegen. Wahrscheinlich hatte Zucker oder eine süße
Frucht, die das Kleine aß, die Bienen angelockt, während es
in der Wiege lag. Der Schrecken der Eltern lässt sich gut verstehen,
als sie sahen, wie ihr Kind von einem Bienen-schwarm umgeben war. Doch
nichts Schlimmes war geschehen, da die Mauerbienen keinen Stachel haben.
Einzelheiten über den Vorfall sind nicht bekannt.
Weshalb die Legende darauf abzielt, aus dem kleinen Mund des Kindes einen
Bienenstock zu machen und die Tiere da ein- und ausfliegen zu lassen,
liegt wohl im Motiv der Heiligengeschichte selbst. Vielleicht ein Hinweis
auf die Reinheit der Worte Ritas.
In der Folge wurden die Bienen gewissermaßen als Attribut in das
Wappen Ritas aufgenommen.
Heute noch lebt diese Bienenart in den Mauern von St. Rita in Cascia.
Seit dem 17. Jahrhundert sind sie in kleinen Mauerlöchern des Klosters
zu sehen.
Die Legende war versucht, diese beiden Erscheinungen, die des Kindes und
die in der Mauer, miteinander zu verbinden. Jedoch sind es zwei völlig
verschiedene geschichtliche Dinge.
Dass diese beiden Bienenkategorien im Hause Ritas anzutreffen sind, ist
eine überraschende, man möchte sagen humorvolle Fügung
der göttlichen Vorsehung. Wenn schon Rita die Bienen im Wappen trägt,
dann können sie sich gewiss in ihren Mauern auch wohl fühlen.
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4.
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Bibeltest/
Fabel: |
Die Bienen-Legende
erinnert an einen paradiesischen Zustand.
Wir hören aus dem Propheten Jesaja:
"Und es soll geschehen: gehe sie rufen, will ich antworten; wenn
sie noch reden, will ich hören. Wolf und Schaf sollen beieinander
weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange
muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem
ganzen heiligen Berge, spricht der HERR." Jes 65,24-25
Die Bienen-Fabel von Aesop "Jupiter und die Bienen" kann uns
eine Richtung zum Verständnis zeigen.
> Die Bienen, unwillig darüber, dass sie nur für die undankbaren
Menschen arbei-ten sollten, brachten dem Jupiter die feinsten Waben
zur Gabe und erbaten sich von ihm die Gnade, er möchte ihren Stacheln
die Eigenschaft verleihen, recht empfindliche Schmerzen zu verursachen.
"Es sei", sprach Jupiter, ergrimmt über die Rachgierde
dieser so kleinen Tierchen, "aber so, dass auch ihr zugleich mit
dem Stachel euer Leben lasset!"< Lass dich vom Hasse nicht betören,
denn seine Folgen können oft für dich selbst gefährlich
werden.
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5.
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Botschaft: |
Was hat die
Rita-Legende uns zu sagen?
- Lasse ich in mir die Wahrheit zu, dass das Gute allem zugrunde liegt?
- Ist das, was aus meinem Mund kommt wie Honig für die anderen?
- Erkenne ich meine "Stacheln" und bin ich mir ihrer Gefahr
auch für mich selbst bewusst?
- Kann ich mich von der Not anderer so herausfordern lassen, dass mein
Eigenes in den Hintergrund tritt?
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6.
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Lied: |
Dein
Wort ist Licht und Wahrheit... (GL 687)
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7.
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Text/
Meditation: |
"Wie
ein Kind ausgeliefert. Unwissend fragend, ist da einer, der für mich
sorgt?
Vorausgeschicktes Urvertrauen, wird keiner es brechen?
Einklang - oder schrilles Erwachen?
Kämpfen oder gelassenes Lächeln hinein in Vertrauen? Willkommen
im Leben."
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8.
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Rita-Rosenkranz: |
Wir
beten 1 Gesetz vom Rita-Rosenkranz (1 Vater unser, 7 Gegrüßet
seist du Maria):
... Jesus, der Rita, Worte des Lebens geschenkt hat...
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9.
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Fürbitten: |
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Heilige Rita, gerade heute werden so viele "Worte gemacht",
Worte des Unfriedens, der Macht,
der Gewalt, bitte für uns, dass unsere Worte genährt
sind aus Glauben, Hoffnung und Liebe.
- Heilige Rita, Menschen brauchen das Wort des Herrn. Bitte mit uns um
Arbeiter im Weinberg
des Herrn.
- Heilige Rita, die Schöpfung hat teil an der Herrlichkeit Gottes.
Bitte für die Regierenden und
die Verantwortlichen der Medien um Einsicht und Erkenntnis,
um Mut und Klarheit, damit sie
mit Überzeugungskraft und Wahrhaftigkeit für die
Zukunft unserer Erde eintreten.
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10.
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Gebet: |
Heilige Rita,
wie du den Bienen erlaubtest, in deinem Mund ein- und auszufliegen,
so hast du in deinem Leben nichts und niemandem die Liebe, Güte
und das Erbarmen verweigert. Lehre uns durch dein Beispiel es dir nachzutun.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Amen.
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11.
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Lied: |
"Rita-Hymnus"
(nach Schw.Paulinia)
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