|
|
7.
|
Tag "Rose
und Feigen"
|
|
Benötigtes Material:
- Rita-Rosenkranz
- Gotteslob
(GL)
- Feige /
(evtl. Rose)
s.a.:
- Rita-Rosenkranz
- Rita-Lieder
- Rita-Novene
(weitere)
-
Ritas
Leben
|
|
1.
|
Eröffnung
u.
Gebetsbitte:
|
Im Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Ein Danklied sei dem Herrn (GL 933,1+2+5)
Guter
Gott, ich bitte dich, lass mich durch diese Novene näher zu dir
finden. Hilf mir, die Spuren deiner Gegenwart im Leben und am Beispiel
der heiligen Rita zu entdecken - und so auch in meinem Leben wahrzunehmen.
Lass mein Gebet zum Segen werden für alle, die mir am Herzen liegen.
Amen.
|
|
2.
|
Rosen-
Legende u.
Hintergrund: |
Die
Rosen-Legende erzählt:
Rita bat Bona, ihre Freundin, kurz vor ihrem Tode, aus ihrem Gärtchen
in Rocca Porena eine blühende Rose mitzubringen. Der Wunsch schien
für Bona unglaubwürdig; denn wie konnte in der kalten Jahreszeit
schon an Rosen gedacht werden!
Und außerdem hatte sie völlig auf diesen Wunsch vergessen.
Bei einem erneuten Besuch der kranken Rita fiel ihr beim Verlassen des
Dörfchens plötzlich noch der Auftrag ein; und, o Wunder, da
blühte eine Rose in schönster Pracht! Voller Freude brachte
sie die Blume nach Cascia. Für Rita war das Geschenk keine Überraschung;
denn sie war überzeugt, dass Gott ihr diesen Gruß seiner
Liebe sandte. Sie freute sich über den kostbaren Duft und die vollendete
Schönheit der Rose.
Der Rosenstock wurde nach der Legende nach dem Tod Ritas im Rosengärtchen
ausgegraben und im Klostergarten von Cascia eingepflanzt. Die Hecken,
die heute noch zu sehen sind, sollen vom ursprünglichen Rosenstock
stammen.
Die Rose
ist Symbol für Ritas Leben geworden, für ihren Glauben,
ihre Hoffnung und ihre Liebe.
Trotz - oder gerade wegen? - vieler 'Dornen', die ihr auf ihrem Lebensweg
begegnet sind, ist die 'Blüte ihres Daseins' mit einem 'herrlichen
Duft bis in unsere Zeit aufgegangen'.
|
|
3.
|
Feigen-
Legende u.
Hintergrund: |
Die
Feigen-Legende erzählt:
Ebenfalls im tiefen Winter wünschte sich Rita von Bona zwei Feigen
vom Baum in ihrem Garten. Auch diese fanden sich.
Hintergrund:
Gott erfüllte die Bitte der heiligen Rita, um ihr ein sichtbares
Zeichen seiner Liebe und Nähe zu schenken. Ihrem Beispiel folgend,
dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott sich uns liebevoll zuwendet
(durch Zeichen, Begegnungen,... ), wenn wir ihm vertrauen.
Die Rosen-Legende
ist uns sehr vertraut. Die Feige dagegen weniger, deshalb soll unser
Augenmerk jetzt mehr der Feige gelten.
Die Feige, die jede bekommen hat, soll uns daran erinnern, dass uns
Gott gerade in dem Unscheinbaren und Kleinen, Zeichen seiner Zuwendung
schenkt.
|
|
|
4.
|
Bibeltext: |
In der Bibel
sind eine Fülle von Textstellen, in denen Feigen oder der Feigenbaum
eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. In der christlichen Kunst
steht der Feigenbaum nach der Erzählung vom Paradies für den
Baum der Erkenntnis, Jesaja spricht von Pflastern aus Feigen zur Heilung,
"Jesus antwortete und sprach zu Nathanael: Du glaubst, weil ich
dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum",
Jesus verflucht den Feigenbaum, der keine Frucht trägt.
Der Evangelist Lukas berichtet:
Jesus sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum,
der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf
und fand keine. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin
nun drei Jahre lang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem Feigenbaum
und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft? Er
aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis
ich um ihn grabe und ihn dünge; vielleicht bringt er doch noch
Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab. Lk 13,6-9
|
|
|
5.
|
Botschaft: |
- Stehe ich
fest auf gutem Boden, weiß ich mich getragen und geliebt?
- Bin ich bereit, von dem weiterzugeben, was Gott mir schenkt, meinen
Glauben, mein Vertrauen, meine Talente?
- Wann habe ich erlebt, dass mir Gott in den "kleinen Fügungen"
begegnet ist?
- Ist mein Glaube so stark, dass ich Gott, den ganz Gegenwärtigen,
auch meine Alltäglichkeiten anvertraue?
|
|
|
6.
|
Lied: |
Alles
meinem Gott zu Ehren (GL 615,1+2)
|
|
|
7.
|
Text/
Meditation: |
Wertschätze,
was gewesen.
Nimm, was du empfängst.
Gib, was dir geschenkt.
Sei, was du bist -
gesegnete Fülle, erwachter Traum.
Schöpfe aus dem Gewordenen,
pflücke die Kraft,
sammle die Erde,
trinke die Quelle,
verweile in Hingabe,
tauche ein in das Lebendige,
werde Frucht.
|
|
|
8.
|
Rita-Rosenkranz: |
Wir
beten 1 Gesetz vom Rita-Rosenkranz (1 Vater unser, 7 Gegrüßet
seist du Maria):
.... Jesus, der das Leben der heiligen Rita für Viele fruchtbar gemacht
hat.
|
|
|
9.
|
Fürbitten: |
- Heilige
Rita, du hast Gottes Gegenwart in den kleinen Ereignissen erkannt.
Hilf uns, dass wir wie du aufmerksam sind für Gottes Nähe.
- Heilige Rita, bitte für alle, deren Leben nur wie Blattwerk ist,
die nur für sich
selbst leben möchten. Hilf Ihnen, die Freude am Miteinanderteilen
zu entdecken.
- Heilige Rita, bitte für alle Christen, dass wir Zeugnis geben
von einem erfüllten
Leben, von Gott, dem Schöpfer und Geber aller Gaben.
- Heilige Rita, du teilst heute noch von deinen Früchten aus. Lass
sie allen zuteil werden,
die unserer Gemeinschaft Gutes tun.
|
|
|
10.
|
Gebet: |
Heilige
Rita, dein Leben ist aufgeblüht wie eine Rose, vielleicht erst recht
durch viele Dornen. Du schenkst uns die Früchte deines Lebens auch
heute, wenn wir dir vertrauen. Höre auf unser Bitten und hilf, dass
wir selbst unser Leben so leben, dass unser Lebensbaum Früchte trägt,
wenn wir unserem Gott begegnen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Amen.
|
|
|
11.
|
Lied: |
"Lasst
uns Sankt Rita preisen..."
|
|