Valentin-Rita-Novene 2008
Ritawerk Deutschland
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4.Tag: Sonntag, 17. Februar
- gestaltet von Cornelia und Alexandra -


In den Tagen der Novene 2008
Wir möchten alle einladen, die sich durch diese Worte angesprochen fühlen, diese Novene mit uns zu beten. -
Eine Novene mit den Psalmen der Kirche, mit der wir uns verbunden fühlen, Bibeltexten, Meditationsgedanken, Liedern, Fürbitten und weltlichen Gedichten, denn über kein Thema wurde wohl so viel geschrieben wie über die Liebe.
Rita begleitet uns, gibt uns Mut, wenn der Weg steil und steinig wird, ist wie ein Wanderstab, der uns Halt gibt.
Auf ihre Fürsprache vertrauen wir, auf sie, auf Gott und auf unsere Freundschaft.
4.
Tag

 


s.a.:
- Rita-Rosenkranz
- Rita-Lieder
- Rita-Novene
   (weitere)

1.
Einleitung - Zitat:

Wohl erprobt sich die Liebe in der Treue, aber sie vollendet sich erst in der Vergebung.
(Werner Bergengruen)

2.
Psalm:
150:
Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in seiner mächtigen Feste!
Lobt ihn für seine großen Taten, lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!
Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, lobt ihn mit Harfe und Zither!
Lobt ihn mit Pauken und Tanz, lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel!
Lobt ihn mit hellen Zimbeln, lobt ihn mit klingenden Zimbeln!
Alles, was atmet, lobe den Herrn!

3.
Lied: Lasst uns dem Herrn singen

4.
Bibeltext::

Kohelet 3,1-3,8:
Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.


    
5.
Meditation:

- Alles hat seine Stunde - nur Er weiß, wie viel Zeit mir geschenkt ist

- Habe ich ausreichend Geduld auf die richtige Stunde zu warten?

- Fülle ich meine Zeit sinnvoll und mit Freude aus oder verschwende ich
  sie mit negativen Gefühlen und Verletzungen?


 
6.
Fürbitten: Heilige Rita, Du bist unsere Fürsprecherin bei Gott, wir vertrauen auf Dich und beten:
         (nach jeder Fürbitte: Heilige Rita, bitte für uns)

- Für alle, die die richtigen Worte nicht mehr finden, deren Herz verschlossen ist -
  um Hilfe sich wieder öffnen zu können und dadurch die wahre Freiheit zu finden!

- Für alle, die des Wartens auf die Liebe müde sind - hilf ihnen, auch in der Prüfung
  der Geduld die Fröhlichkeit ihrer Herzen spüren zu können!

- Für alle frisch Verliebten - begleite du sie und schenke ihnen jeden Tag
  einen Sonnenstrahl!

- Für alle, die sich auf ihre Hochzeit vorbereiten - begleite du sie in dieser Zeit
  und gib ihnen Sicherheit, im Blick auf den Herrn die richtige Entscheidung
  getroffen zu haben!

- Für unser ganz persönliches Anliegen........…:
  Hilf uns, die Kraft   und den Mut nicht zu verlieren, uns in Geduld zu üben
  und offen für Gottes Willen zu sein!


 
7.
Lied: Weil Du ja zu mir sagst
(Christine Heuser)


Aus Buch Herr geh mit uns -
Lieder der Frohbotschaft S. 119 Nr. 90


1. Strophe:
Weil Du ja zu mir sagst und mich nicht nach gestern fragst,
weil Du ja zu mir sagst, darum fang ich wieder an.


 
8.
Rita-Rosenkranz: Wir beten ein Gesetz vom Rita Rosenkranz
(ein Vater unser, sieben Gegrüßet seist Du, Maria):…

      - Jesus, der auch der heiligen Rita die Erfüllung ihrer Wünsche zu rechten Zeit schickte.



 
9.
Gedicht: Liebes-Lied

Wie soll ich meine Seele halten,
dass Sie nicht an deine rührt?
Wie soll ich sie hinheben
über dich zu andren Dingen?

Ach gerne möchte ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden
stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.

Doch alles, was uns anrührt,
dich und mich,
nimmt uns zusammen
wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.

Auf welches Instrument
sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hält uns
in der Hand?

O süßes Lied.

Rainer Maria Rilke





 
10.
Gebet: Vater im Himmel! Verscheuche aus meinem Herzen die Wolken und Nebel trüber Gedanken. Banne aus meiner Seele Schwermut und drückende Sorgen. Ich sehne mich immer, wenn mich die Mutlosigkeit überfallen will, nach Hoffnung und Freude. Lachen möchte ich einmal aus ganzem Herzen; einen traurigen Menschen möchte ich froh machen können, einen unglücklichen glücklich. Ich möchte einen Blick tun können in die Schönheit Deiner Schöpfung: Zu einem Berggipfel möchte ich aufbrechen, wandern mit dem Lauf eines plätschernden Baches, über den weichen Boden eines dunklen Tannenwaldes gehen und frische, reine Luft einatmen, den Tieren zuschaun, dort, wo die Welt heil ist, aus einer Quelle mit der Hand trinken, eine Nachtigall singen hören, auf einer grünen, blühenden Wiese rasten und träumen, durch reife Kornfelder wandern, und den trillernden Lerchen zuhörn. Am stürmischen Meer möchte ich stehn, dort, wo ich Deine Macht und Größe so herrlich erahnen darf. Noch eines: Einen Menschen möchte ich treffen, der die Liebe zu Dir ganz tief im Herzen trägt, einen Menschen, aus dem "Ströme lebendigen Wassers quellen", auf dass die heilige Freude mich erfülle.


 
       
         
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