Valentin-Rita-Novene 2008
Ritawerk Deutschland
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7.Tag: Mittwoch, 20. Februar
- gestaltet von Cornelia und Alexandra -


In den Tagen der Novene 2008
Wir möchten alle einladen, die sich durch diese Worte angesprochen fühlen, diese Novene mit uns zu beten. -
Eine Novene mit den Psalmen der Kirche, mit der wir uns verbunden fühlen, Bibeltexten, Meditationsgedanken, Liedern, Fürbitten und weltlichen Gedichten, denn über kein Thema wurde wohl so viel geschrieben wie über die Liebe.
Rita begleitet uns, gibt uns Mut, wenn der Weg steil und steinig wird, ist wie ein Wanderstab, der uns Halt gibt.
Auf ihre Fürsprache vertrauen wir, auf sie, auf Gott und auf unsere Freundschaft.
7.
Tag

 


s.a.:
- Rita-Rosenkranz
- Rita-Lieder
- Rita-Novene
   (weitere)

1.
Einleitung - Zitat:

Liebe bricht als Strahl aus einer anderen Welt herein, die unsere zu verklären.
(Gertrud von Le Fort)

2.
Psalm:
62(61):
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.
Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg, darum werde ich nicht wanken.
Wie lange rennt ihr an gegen einen einzigen, stürmt alle heran wie gegen eine fallende Wand, wie gegen eine Mauer, die einstürzt?
Ja, sie planen, ihn von seiner Höhe zu stürzen; Lügen ist ihre Lust.
Sie segnen mit ihrem Mund, doch in ihrem Herzen fluchen sie.
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.
Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre; Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.
Vertrau ihm, Volk Gottes, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht.
Nur ein Hauch sind die Menschen, die Leute nur Lug und Trug.
Auf der Waage schnellen sie empor, leichter als ein Hauch sind sie alle.
Vertraut nicht auf Gewalt, verlaßt euch nicht auf Raub!
Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn!
Eines hat Gott gesagt, zweierlei habe ich gehört:
Bei Gott ist die Macht; Herr, bei dir ist die Huld.
Denn du wirst jedem vergelten, wie es seine Taten verdienen.

3.
Lied: Sankt Ritas Lebensweg (Strophe 13-24)

4.
Bibeltext::

Matthäus13,44-13,46:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und er kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.


    
5.
Meditation:

- Ist mein Herz offen genug, den Schatz in meinem Leben zu erkennen?

- Was bin ich bereit, für diesen Schatz zu geben?

- Bin ich bereit diesen Schatz als Geschenk von Gott für ein
  ganzes Leben anzunehmen?


 
6.
Fürbitten: Heilige Rita, Du bist unsere Fürsprecherin bei Gott, wir vertrauen auf Dich und beten:
         (nach jeder Fürbitte: Heilige Rita, bitte für uns)

- Für alle, die den Schatz in ihrem Leben gefunden haben.
  Hilf ihnen, diesen jeden Tag aufs neue zu entdecken und zu bewahren!

- Für die in sinnloser Liebe gefangenen.
  Hilf ihnen, diese Last abwerfen zu können und auf Gott zu vertrauen!

- Für alle Menschen. Hilf ihnen zu erkennen,
  daß in jedem einzelnen von ihnen ein Schatz verborgen ist

- Für alle, die ihre Beziehung als Selbstverständlichkeit sehen.
  Hilf ihnen, den Zauber der Liebe neu zu entdecken!

- Für unser ganz persönliches Anliegen….....:
  Hilf uns, die Kraft und den Mut nicht zu verlieren, uns in Geduld zu üben
  und offen für Gottes Willen zu sein.


 
7.
Lied:

Herr, Deine Liebe ist wie
Gras und Ufer
Text Übertragung: Ernst Hansen
Meldodie: Lars Ake Lundberg

aus: Schalom-Oekumenisches Liederbuch


V: Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
Frei sind wir, da zu wohnen und zu gehen.
Frei sind wir, ja zu sagen oder nein.

A: Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

.....

 
8.
Rita-Rosenkranz: Wir beten ein Gesetz vom Rita Rosenkranz
(ein Vater unser, sieben Gegrüßet seist Du, Maria):…

      - Jesus, der gemeinsam mit der heiligen Rita in jedem von uns
        einen Schatz sieht.



 
9.
Gedicht: Desiderata
Go placidly amid the noise and haste, and remember what peace there may be in silence.
As far as possible, without surrender, be on good terms with all persons.
Speak your truth quietly and clearly; and listen to others,
even to the dull and ignorant; they too have their story.
Avoid loud and aggressive persons, they are vexations to the spirit.
If you compare yourself with others, you may become vain and bitter,
for always there will be greater and lesser persons than yourself.
Enjoy your achievements as well as your plans.
Keep interested in your own career, however humble;

it is a real possession in the changing fortunes of time.
Exercise caution in your business affairs, for the world is full of trickery.
But let this not blind you to what virtue there is;
many persons strive for high ideals,
and everywhere life is full of heroism.
Be yourself. Especially do not feign affection. Neither be cynical about love;
for in the face of all aridity and disenchantment it is as perennial as the grass.
Take kindly the counsel of the years, gracefully surrendering the things of youth.
Nurture strength of spirit to shield you in sudden misfortune.
But do not distress yourself with dark imaginings.
Many fears are born of fatigue and loneliness.
Beyond a wholesome discipline, be gentle with yourself.
You are a child of the universe no less than the trees and the stars;
you have a right to be here. And whether or not it is clear to you,
no doubt the universe is unfolding as it should.
Therefore be at peace with God, whatever you conceive Him to be.
And whatever your labors and aspirations, in the noisy confusion of life,
keep peace with your soul. With all its sham, drudgery and broken dreams,
it is still a beautiful world. Be cheerful. Strive to be happy.

Max Ehrmann

Übersetzung:
Geh Deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast,
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.
Steh mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht, aber gib dich selber
nicht auf dabei.
Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar und höre die anderen
auch an, selbst die Unwissenden, Dummen - sie haben auch
ihre Geschichte. Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für Dein Gemüt. Wenn du dich selbst mit
anderen vergleichen willst, wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich
erwarten. Denn es wird immer größere und geringere Menschen
geben als dich. Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen. Strebe
wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden. Das ist ein
guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens. Übe dich in
Vorsicht bei deinen Geschäften. Die Welt ist voller Tricks und
Betrug. Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.
Sei du selber - vor allem:
Heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich regt.
Sie erfährt so viel Entzauberung, erträgt so viel Dürre,
und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie das Gras.
Nimm den Ratschluß deiner Jahre mit Freundlichkeit an.
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.
Pflege die Kräfte deines Gemüts, damit es dich schützen kann,
wenn Unglück dich trifft, aber überfordere dich nicht durch
Wunschträume. Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und
Verlorenheit. Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.
Im Übrigen sei freundlich und sanft zu dir selbst.
Du bist ein Kind der Schöpfung, nicht weniger wie die Bäume und
Sterne es sind. Du hast ein Recht darauf hier zu sein. Und ob du
es merkst oder nicht - ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung,
wie sie es soll.
Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst. Und
Was auch immer deine Mühen und Träume sind in der lärmenden
Verwirrung des Lebens - halte Frieden mit deiner eigenen Seele.
Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren zerronnenen Träumen -
Die Welt ist immer noch schön!

 
10.
Gebet: Wir sind unterwegs
auf der Straße unseres Lebens
oft voller Mühe,
voll Angst und Sorge,
Glück und Begeisterung.
Herr, gib uns Mut für unseren Lebensweg
und zeige uns,
wie wir ihn nach Deinem Willen gehen können.

Verfasser unbekannt

 
       
         
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