Rita-Meditationen

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Aktualisiert: 2.07.09
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  Rose Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott ... 2 Kor.2,15
 
    Rose in meinen Händen -

aus einem kleinen Garten,
gewachsen auf gutem Boden,
von der Sonne herausgelockt,
vom Wind gestärkt, vom Regen getränkt,
von Blattwerk genährt und verschönt,
von Dornen beschützt, liebevoll gepflegt, bewundert,
mit zärtlichen Worten verwöhnt,
kraftvoll entfaltet,
leuchtend und Duft verströmend,

Rose in Gottes Garten - DU Mensch.

DU gerufen aus Gott,
DU berufen zu den Menschen,
DU bewahrt in Seinem Erbarmen,
DU behütet durch Seine Engel,
DU genährt aus Seinem Wort,
DU gestärkt aus der Hoffnung,
DU umsorgt mit Zärtlichkeit,
DU unendlich geliebt,

DU Rose entfalte Deine Blüte.
DU Rose dufte -,
"ver-dufte" den alles durchdringenden Duft Gottes.

S.M.

Bronze-Darstellung im Vorgarten von Ritas Zelle, Augustinerinnenkloster, Cascia
Nordwind,
erhebe dich,
und
Südwind,
eile herbei!

Durchwehe
meinen Garten,
dass seine Düfte
strömen!

Mein Geliebter
möge kommen
in seinen
Garten und
seine köstlichen Früchte
genießen!
        
 
Hohelied 4,15-17
 
Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott ...  
2 Kor.2,15
 
  Weinstock
Siehe ich bin Jahwe,.. Ist irgend etwas für mich unmöglich? Jer 32,26
 
   

Unmöglich - möglich

Ich nehme die Dunkelheiten in mir wahr
und ich glaube dennoch an das Licht.

Ich spüre die Verwundungen in mir
und ich glaube dennoch an Heilung.

Ich leide an meiner Verletzlichkeit
und ich vertraue dennoch der Kraft in mir.

Ich erfahre so viel Unfriede um mich
und ich glaube dennoch an den Frieden.

Ich weiß um den Hass zwischen Menschen
und ich glaube dennoch an das Gute in jedem.

Ich höre von Knechtschaft
und ich hoffe dennoch auf Freiheit.

Ich gieße mein Pflänzchen HOFFNUNG
- in Treue, mit Ausdauer, in Hingabe -

und entdecke wie es zum Leben drängt.

S.M.


Weinstock im Innenhof des
Augustinerinnenklosters in Cascia
"Wenn ihr
Glauben hättet
wie ein Senfkorn,
dann könntet ihr
zu diesem Berg da sprechen:

Rücke von hier
weg dorthin,
und er würde wegrücken,

und nichts würde euch unmöglich sein."


 
Mt 17,20
"Alles ist dem möglich, der glaubt."Sofort rief der Vater des Knaben laut: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
 
Mk9,23-24
   
 
         
   

 

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