"Steckbrief" der hl. Rita

Rose “Sankta Rita”:
Der Rosenzüchter
Br. Alfons (Augustinerpater) hat 1922 eine Kletterrose gezüchtet, die dunkelrot, mit gelbem Grund und weiß gesprenkelt ist, und hat sie der hl. Rita von Cascia gewidmet. Sie ist frosthart. Der originale Rosenstock ist im Rosarium in Sangerhausen. Das Foto ist nicht original.

Namenstag: 22. Mai
“Rita” ist die Kurzform von “Margarita”
Andere Namensableitungen von Rita im Deutschen:
Gesche, Gitta, Gredel, Greta, Gretchen, Grete, Greten, Gretel, Gretli, Griet, Grit, Grita, Gritt, Gritta, Madita, Magrit, Maret, Marga, Margit, Margret, Margareta, Margarete, Margaretha, Margarethe, Margone, Margot, Margrit, Meta, Metta, Rachel, Reda, Reta

Übersetzungen des Namens “Rita”:

“Rita” (=margarites, altgriechisch, althochdeutsch) “Perle”

“Rita” (=margarita, latein) ”Perle” 

“Rita” (=Morvarid, persisch): eigentlich: “Kind des Lichts” (entsprechend des Gedankens: die Perle als Tautropfen, der sich durch das Mondlicht verändert)

“Rita” (maJjarI, Sanskrit): eigentlich: “Blütenkranz”

“Rita” (Margali,Georgier): ”Stern des Meeres”

“Rita” (indisch): ”Die Wahrhaftige, die Gerechte”

Kindheit und Jugend

Die heilige Rita verbrachte ihre Kindheit und Jugend in ihrem Geburtsort Rocca Porena, 4 km von Cascia entfernt. Das Elternhaus ist noch erhalten, der “Hausberg” Scoglio mit dem Felsen auf der Spitze ist von einer Kapelle überbaut.

Ehefrau und Mutter

Auch als Ehefrau und Mutter zweier Söhne blieb sie in Rocca Porena. Zu sehen sind bspw. die Kirche in der sie getraut wurde, das Wohnhaus, in dem sie mit ihrer Familie lebte, das Lazarett, in dem sie pflegte, das Rosengärtchen.

Ordensfrau

Als Ordenfrau, als Augustinerin lebte die hl. Rita in Cascia im Augustinerinnenkloster S. Magdalena, von dem noch sehr viel erhalten ist und in dem regelmäßig Führungen stattfinden.

Prunksargophag - mit Hymnus

Von 1457 bis 1745 ruhte die hl. Rita im sogen. “Prunksarkophag”. Der Text - Hymnus - auf dem bemalten Sarkophag gibt mehrere Auskünfte über das Leben der hl. Rita.